Nikos Perakis

Unsere Gäste 2018

Ein Fest mit großen Gefühlen, starken Geschichten und Musik, die unter die Haut geht. Zehn Tage lang feiert die Griechische Filmwoche München in diesem Jahr das Leben in all seinen Facetten. Weil bekanntlich alleine feiern keinen Spaß macht, haben wir in diesem Jahr erneut spannende Gäste eingeladen.

Ta Mourmourakia

Am Eröffnungsabend (Donnerstag, 15. November) nehmen Djam und Avril eine Reise mit vielen Begegnungen und guter Musik auf. Musikalisch leitet die Musikband Ta Mourmourakia den Abend ein. Natürlich mit feinstem Rembetiko.
 © Facebook / Ta Mourmourakia
 

Menelaos Karamangiolis

Mit dem Kurzfilmdrama „Alpheus“ (1985) feierte der Regisseur sein Debüt. Es folgten die Kurzfilme „Ave Maria“ (1986) und „The Colossus of The Sun“ (1987). Der internationale Durchbruch gelang Karamangiolis mit dem Dokumentarfilm “Rom” (1989). Kritiker bezeichnen seine Produktion heute als “Wendepunkt der griechischen Dokumentationsfilmhistorie“. Seine Spielfilme „Blackout“ (1999) und „Just Another Confused Elephant“ (2012) wurden mehrfach ausgezeichnet. Dem Münchner Publikum stellt Karamangiolis seine aktuelle Produktion „The Return – Η Επιστροφή“ am Samstag, 17. November, vor. Der Dokumentarfilm zeigt, wie die Insassen in einem Gefängnis für Minderjährige ihr eigenes Leben inszenieren und auf die Bühne bringen. Die jugendlichen Straftäter werden so zu Protagonisten in einem Film über ihren Versuch, die Zwänge und Restriktionen einer Besserungsanstalt zu überwinden.
Menelaos Karamangiolis
 

Nikos Perakis

Der Sohn eines griechischen Kaufmanns wuchs in Athen auf und machte sein Abitur am dortigen Dörpfeld-Gymnasium der Deutschen Schule Athen. 1962 bis 1965 studierte er an der Akademie der Künste in München. Gleichzeitig arbeitete er als Bühnenbildner an verschiedenen Münchner Theatern und war ab 1964 Szenenbild-Assistent beim Bayerischen Rundfunk und bei der Bavaria Film. 1971 begann er in Deutschland mit dem Verfassen von Drehbüchern und dem Inszenieren von Filmen. „Bomber & Paganini“ (1976) war in den deutschen Kinos äußerst erfolgreich.Nach „Milo, Milo“ (1979), der in Griechenland entstand, ließ sich Perakis in Athen nieder. 1984 gelang ihm mit „Loafing and Camouflage“ (Loufa ke Parallagi) ein absoluter Kinoerfolg in Griechenland. Perakis lebt und arbeitet heute in Athen. Die Griechische Filmwoche München zeigt seinen aktuellen Kino-Erfolg „Success Story“ . Eine Gesellschaftssatire über Liebe, Betrug und Intrigen vor dem Hintergrund der griechischen Wirtschaftskrise. Regisseur Nikos Perakis stellt sich am Samstag, den 24. November, nach Ende der Filmaufführung den Fragen des Publikums. Eine spannende Diskussion erwartet die Besucher über das Filmemachen, bescheidene Welten und die Finanzkrise.
Nikos Perakis / © nikosperakis.gr