Was war das denn bitte?

Was für ein Auftaktwochenende auf der Griechischen Filmwoche München. Gleich mehrere Filme waren bis auf den letzten Sitzplatz restlos ausverkauft. Im Carl-Amery-Saal wurde viel debattiert, herzhaft gelacht und bei „The Last Note“ flossen sogar die Tränen.

Den Auftakt machte am Samstag Menelaos Karamangiolis mit „The Return“. Ein Dokumentarfilm über minderjährige Gefangene und ihre Rückkehr in ein geregeltes Leben. Der Regisseur stellte sich den interessanten Fragen des Publikums und zeigte in Videobotschaften exklusiv, was aus den Protagonisten geworden ist.

„Ich bin das erste Mal auf der Griechischen Filmwoche München und hätte nie gedacht, dass ich solch brisante Themen auf diesem Filmfest sehen würde“, sagte eine junge Besucherin nach Ende der Filmvorführung. Über Instagram war sie auf die Filmwoche aufmerksam geworden. Alleine am Samstag verzeichnete der offizielle Account der Griechischen Filmwoche dort eine Reichweitensteigerung von 300%!

Es folgte ein historisches Drama. Pantelis Voulgaris‘ aktuelles Meisterwerk „The Last Note“ bewegte viele Menschen. Einige kämpften sogar mit den Tränen. „Dieser Film hat mich sehr mitgenommen. Ich will ihn unbedingt wiedersehen“, sagte Besucher Giorgos Avgerinos im Gespräch mit „GriechischeFilmwoche.com“.

Am Sonntag, den 25. November hat er erneut die Chance dazu.  „The Last Note“ war der erste ausverkaufte Film der Griechischen Filmwoche München.

„The Killing of a Sacred Deer“ sorgt für Ausverkauf!

Am Sonntag folgte dann der zweite Sold-Out.

Giorgos Lanthimos packender Horror-Thriller „The Killing of a Sacred Deer“ war restlos ausverkauft. Als bei München Ticket das letzte Ticket verkauft war, informierte die Griechische Filmwoche ihre Besucher per Facebook. Für die Kurzinfo erntete Cinephil viel Beifall. „Danke, dass ihr uns vorab informiert. Draußen ist es kalt. Ich schaue ihn mir nun Sonntag an“, sagte Katerina Nikolaou aus Schwabing.

„The Killing of a Sacred Deer“ läuft am Sonntag, den 25. November noch einmal im Gasteig.

Im Anschluss folgte die Drama-Komödie „Pity“. Der Protagonist dieser schwarzen Komödie kann nur glücklich sein, wenn andere unglücklich sind. „Klingt im ersten Moment nach einem einfachen Skript“, sagte Cinephil bei der Filmvorstellung. „In Wahrheit geht es in dem Film um viel mehr.“

Die Filmwoche zeigt Pity noch einmal. Am kommenden Freitag, den 23. November.

Damit nicht genug: In der kommenden Woche warten 14 Filme auf die Besucher. Zum Beispiel „Polyxeni“. Das Drama ist der griechische Filmvorschlag für die Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester Internationaler Film“. Auch der erste Animationsfilm aus Griechenland „The Ox“ feiert Premiere auf der Filmwoche.

Tickets gibt es bei MünchenTicket und an der Abendkasse am Gasteig.

Bilder (Copyright): Sakis Vergos / Cinephil

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